Hunde gehören an die Leine
Beim gestrigen langsamen langen Dauerlauf über 30 km mit der Kollegin, die am 11.09 ihren ersten Marathon bestreiten will, durften wir eine unangenehme Erfahrung mit einem spielfreudigen Hund und einem überforderten Besitzer machen.
Wir waren bereits so bei Kilometer 27, als wir uns einem jungen Pärchen, welches auf einer Parkbank saß näherten. Neben dem Pärchen, saß ein recht jung aussehender Hund, dem es mit den beiden eindeutig zu langweilig war und der über jede Abwechslung froh war.
Und so kam es dann auch. Als wir uns dem Hund näherten, sprang dieser mich direkt an. Nach 27 Laufkilometern fällt es einem aber auch nicht gerade leicht abrupt zu stoppen, so dass es zu einer kleinen Kollision kam.
Nach einem kurzen Aufreger, das der Hund uns in unserem Laufrhythmus behindert hat, wollten wir beide auch sofort weiterrennen. Aber auch hier hatte der junge Hund etwas dagegen, rannte uns hinterher und knurrte richtig böse, so dass wir erneut stoppen mussten.
Und das schlimmste dabei, das junge Pärchen, welches sichtlich mit der Situation überfordert war, saß immer noch gemütlich auf der Parkbank und beteuerte, dass der Hund nur spielen möchte. Erst nachdem wir etwas lauter geworden sind, hielt der junge Besitzer den Hund fest, so dass wir nach insgesamt ca. einer Minute weiterlaufen konnten.
Einen positiven Nebeneffekt hatte die ganze Geschichte aber wenigstens. Durch den Adrenalinstoß, verursacht in erster Linie durch den überforderten Hundebesitzer, liefen wir im Anschluss an den Zwischenfall deutlich leichter und schneller zum Ziel.
Fazit: Hunde, vor allem solche die allem und jedem hinterher rennen und dabei auch noch böse knurren, gehören in meinen Augen an die Leine. Und Menschen, die sich einen Hund anschaffen wollen, sollten einen sicheren Umgang mit dem Hund erlernen!